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Opferhilfe: Vier prominente TV-Gesichter machen sich stark

06.03.2017

Damit Opfer nicht schutzlos bleiben" – der Bremer Tatort-Kommissar Oliver Mommsen unterstützt die Arbeit des WEISSEN RINGS. Foto: WEISSER RING / Florian Oellers

Vier prominente Fernsehgesichter machen zum Tag der Kriminalitätsopfer am 22. März auf die Arbeit des WEISSEN RINGS aufmerksam: die beiden Tatort-Fernsehkommissare Oliver Mommsen und Ulrike Folkerts (Tatort Bremen und Tatort Ludwigshafen, beide ARD), SOKO Leipzig-Fernsehermittler Steffen Schroeder (ZDF) sowie TV-Anwalt Ingo Lenßen (u. a. „Lenßen live", Sat.1 Gold).

Die vier Fürsprecher sind im Rahmen einer Plakatkampagne zum Tag der Kriminalitätsopfer in verschiedenen Konstellationen bis zum 27. März in zehn deutschen Großstädten zu sehen: darunter Berlin, München, Köln, Hamburg, Frankfurt am Main und Mainz. Plakatiert wird in Innenstädten sowie in Bahnhofsnähe. Auf den Plakaten halten Mommsen, Folkerts, Schroeder und Lenßen inszenierte Ringsymbole in den Händen und rufen zur Unterstützung auf. Für Aufmerksamkeit sorgt darüber hinaus der Hinweis auf die über 40-jährige professionelle Arbeit der ehrenamtlichen Opferhelfer des WEISSEN RINGS.

Die Unterstützer engagieren sich gern für den WEISSEN RING. „Als Opfer stehst du erst einmal allein da, bist plötzlich und brutal aus deinem Leben rausgeschubst worden – da brauchst du jemanden, der mit dir redet und der sich um dich kümmert", sagt Oliver Mommsen. „Als Opfer hat man es nach wie vor nicht einfach", ergänzt Steffen Schroeder. „Der WEISSE RING als Institution, bei der Opfer Gehör finden, ist da einfach sehr wichtig." Ingo Lenßen und Ulrike Folkerts schließen sich an. Für Gewaltopfer sei es wichtig zu wissen, dass es neben der Polizei eine Anlaufstelle gebe, die auch außerhalb des Strafverfahrens unterstütze, so Lenßen. Dass der WEISSE RING helfe, sei „wahnsinnig wichtig, denn Opfer können wir alle werden", so Folkerts.

Die Motivplakate sind auch als Fülleranzeigen auf der Internetseite des WEISSEN RINGS zu finden. Zeitungen und Printmagazine können die Anzeigen dort kostenfrei herunterladen. Darüber hinaus werden Videospots mit Kampagnen-Unterstützern veröffentlicht und auf den Social-Media-Kanälen des WEISSEN RINGS zu sehen sein. Die Spots können aber auch im Fernsehen oder im Kino eingesetzt werden.

Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin des WEISSEN RINGS, ist für die prominente Hilfe sehr dankbar: „Am Tag der Kriminalitätsopfer geht es darum, die Nöte und Belange von Menschen, die schuldlos in Not geraten sind, in den Fokus zu rücken", sagt Biwer. „Wenn Personen des öffentlichen Lebens diesen Tag zum Anlass nehmen, für Opferhilfe Gesicht zu zeigen, bringt uns das enorm nach vorne."

Den Tag der Kriminalitätsopfer werden die rund 3.200 ehrenamtlichen Opferhilfe-Profis des WEISSEN RINGS auch dafür nutzen, das Wirken des Vereins vorzustellen. Bundesweit informieren die Mitarbeiter an Ständen in Fußgängerzonen, nehmen an Diskussionsrunden teil oder kommen mit der Presse vor Ort ins Gespräch. Was zähle, sei das Nahebringen der Perspektive des Opfers, sagt Bundesgeschäftsführerin Biwer. Darüber hinaus gehe es darum, aufzuzeigen, was den WEISSE RING seit über 40 Jahren ausmache: ehrenamtliche Profis im Einsatz – damit Opfer nicht alleine, hilflos, schutzlos oder rechtlos bleiben.