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Lass dich nicht KO-tropfen!

Verschiedene Medikamente und Drogen haben diesen fatalen Effekt: Heimlich und in ausreichend hoher Dosierung in Getränk oder Speise gemischt, betäuben sie den Betroffenen und verursachen einen kompletten Blackout. So machen sie es dem Täter leicht, sein Opfer zu bestehlen oder es sexuell zu missbrauchen.

Das Risiko besteht in Diskotheken, Bars, Clubs oder Restaurants. K.-o.-Tropfen (von „Knock-out“, englisch für „Außer-Gefecht-Setzung“) sind farblos und nicht zu schmecken, wenn sie in Getränke oder Speisen gemischt werden. Bereits nach zehn bis 20 Minuten setzen Schwindelgefühle und Übelkeit ein.

Typisch für K.-o.-Tropfen ist der Blackout: Sie verursachen einen Gedächtnisverlust. Das Opfer hat hinterher keinerlei Erinnerungen, was von Beginn der Wirkung der Tropfen bis zu deren Abklingen geschehen ist.

So schützen Sie sich vor K.-o.-Tropfen

  • Lassen Sie Ihr Glas oder Ihre Flasche nie unbeobachtet.
  • Wenn Sie sich unsicher sind: Lassen Sie Ihr Getränk lieber unausgetrunken stehen.
  • Nehmen Sie keine offenen Getränke von Unbekannten an, lassen Sie sich nicht dazu überreden.
  • Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und meiden Sie Personen, die Ihnen komisch vorkommen.
  • Wenn Sie sich unwohl fühlen oder Ihnen schlecht wird: Sprechen Sie sofort Freunde, Bekannte oder das Personal an und bitten Sie um Hilfe.
  • Zögern Sie nicht, den Ort (Party, Disco) zu verlassen.
  • Haben Sie den Verdacht, K.-o.-Tropfen zu sich genommen zu haben, vertrauen Sie sich einem Arzt an oder fahren Sie direkt in die Notfallambulanz eines Krankenhauses.
  • Vermeiden Sie, zu viel zu trinken – in entsprechender Menge hat Alkohol ganz ähnliche Wirkung wie K.-o.-Tropfen. Und kümmern Sie sich um Freunde, die zu viel getrunken haben.
  • Im Zweifel immer die 110 (Polizei-Notruf) oder die 112 (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst) anrufen!

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