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Der Journalisten-Preis des WEISSEN RINGS

Unter dem Thema "Das Kriminalitätsopfer in der Gesellschaft" verleiht der WEISSE RING alle zwei Jahre einen Journalisten-Preis. Bewerben kann sich jede Journalistin und jeder Journalist mit Arbeiten aus den Bereichen Print, TV, Online und Hörfunk.

Am 14. Oktober 2017 verleiht der WEISSE RING in Hamburg zum sechsten Mal einen Preis für Journalisten. Prämiert werden journalistische Beiträge, die sich mit dem Thema „Straftaten und ihre Folgen aus Sicht der Opfer von Kriminalität" befassen. Im Mittelpunkt soll die opfersensible und aufklärerische Darstellung des Themas stehen.

Der Journalisten-Preis des WEISSEN RINGS wird alle zwei Jahre vergeben und sucht Beiträge in vier Kategorien: Print, Fernsehen, Hörfunk und Online. Die Sieger einer jeden Kategorie erhalten ein Preisgeld von 3.000 Euro. Gegebenenfalls kann die Jury zusätzlich einen Sonderpreis vergeben.

Fernsehbeiträge und Onlinebeiträge müssen als Mitschnitt auf DVD und Hörfunkbeiträge als Mitschnitt auf CD eingereicht werden. Die Datenträger dürfen nicht kopiergeschützt sein. Die Beiträge müssen als zusammenhängende wma- oder vlc-Datei eingereicht werden, sie dürfen also nicht aus mehreren Dateien bestehen. Die journalistischen Beiträge in der Online-Kategorie müssen außerdem noch online zugänglich sein. Teilnahmebedingung ist zudem, dass die Bewerber ein Manuskript oder eine ausführliche Inhaltsangabe zu dem Datenträger beifügen, gegebenenfalls auch von den An- und Abmoderationen. Diese müssen als PDF-Datei auf der DVD beziehungsweise CD eingereicht werden.

Print-Beiträge müssen einmal im Original und einmal als gut lesbare DIN-A4-Kopie zugesandt werden, Internetbeiträge als ausgedruckte Screenshots der Seite mit Angabe des Links und als Offline-Ausdruck der Veröffentlichung. Für alle eingereichten Arbeiten gilt, dass das Erscheinungs- oder Sendedatum sowie eine genaue Quellenangabe angegeben werden muss. Die eingereichten Unterlagen können nicht zurückgesandt werden.

Die journalistischen Beiträge müssen zwischen dem 1. Mai 2015 und dem 20. Mai 2017 in Deutschland veröffentlicht worden sein. Dabei kann sich die gesamte Bandbreite journalistischen Schaffens (Meldung, Bericht, Reportage, Feature, Kommentar, Interview) widerspiegeln. Die Länge oder die Veröffentlichung in einem bestimmten Medium sind kein Kriterium für eine Wertung.

Die Autoren der eingereichten Arbeiten können nicht nominiert werden, sondern müssen sich selbst bewerben. Zudem können sie sich jeweils nur mit einem Beitrag pro Medienbereich an dem Wettbewerb beteiligen. Bewerber können nur für von ihnen selbst erstellte, nicht aber für von ihnen nur verantwortete Beiträge ausgezeichnet werden. Serienbeiträge sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Die Bewerbung muss bis zum 31. Mai 2017 vorliegen bei:

WEISSER RING e. V.
- Journalisten-Preis -
Weberstraße 16
55130 Mainz

Spätere Einsendungen können nicht berücksichtigt werden.

Die Preise werden vergeben durch eine hochkarätig besetzte Jury, der unter anderem fachkundige Persönlichkeiten und Praktiker aus dem Medienbereich angehören. Den Vorsitz der Jury hat die Bundesvorsitzende des WEISSEN RING, Roswitha Müller-Piepenkötter, inne. Der WEISSE RING hat das Recht, Beiträge, die mit dem Journalisten-Preis ausgezeichnet werden, in seinen Medien und im Internet zu veröffentlichen. Die Nutzungsrechte müssen durch den Autor vor der Bewerbung abgeklärt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ansprechpartner:

WEISSER RING e. V.
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesgeschäftsstelle, Weberstraße 16, 55130 Mainz

Telefon: 06131 8303-38
Fax: 06131 8303-60
E-Mail: presse@weisser-ring.de

Die Sieger früherer Jahrgänge

Preisträger 2015

Kategorie Print

Anna Sophie Inden

„Ein Schlag. Zwei Leben“, erschienen im Ostfriesland Magazin, Ausgabe November 2013. Der Beitrag beschreibt den Lebensweg eines damals 26-jährigen Gewaltopfers nach der Tat.

Kategorie Fernsehen

Britta Reinke und Nicole Rosenbach, WDR-Redakteurinnen

„Im Netz von Sextätern – Wie Jugendliche per Chat zum Opfer werden“, Sendungsformat „Menschen hautnah“, ausgestrahlt am 6. März 2014

Kategorie Hörfunk

Eva Britz, Redakteurin bei SR 3 Saarlandwelle

„Britta lebt“, Sendungsformat „Land und Leute“, ausgestrahlt am 20. April 2014. Der Beitrag befasst sich mit den Folgen eines Gewaltverbrechens für eine junge Frau.

Wir bedanken uns bei unseren Unterstützern:

  • Grand Elysee Hamburg
  • Pianohaus Trübger
  • UC-TV GmbH
  • hi-life Agentur für Veranstaltungen

Preisträger 2013

Kategorie Print

Jan-Eric Lindner

„Ohne Schuld“, erschienen im Hamburger Abendblatt

Laudator: Özlem Topcu, Die ZEIT

Kategorie TV

Sanja Hardinghaus

„Jugendamtsversagen: In der Pflegefamilie missbraucht“, gesendet bei Spiegel TV (RTL)

Laudator: Petra Tabeling, Dart Center for Journalism & Trauma

Kategorie Hörfunk

Marc-Anton Schmitt

„Jonny K. – ein Todesfall verändert Berlin“, gesendet bei Spreeradio

Laudator: Hubertus Raubal, Jury-Mitglied, Außenstelle Ahrweiler des WEISSEN RINGS

Sonderpreis

Anne Kauth, Ricarda Schlosshan

„Aktenzeichen XY ... ungelöst – Die Dokumentation“, ZDF

Laudator: Nikolaus Brender, ehemaliger Chefredakteur des ZDF

Preisträger 2011

Kategorie Print

Jörg Eigendorf, Marc Neller, Uwe Müller, Lucas Wiegelmann

„Die Wegwerfmädchen“, erschienen in der Welt am Sonntag vom 28.11.2010

Laudator: Hubertus Raubal

Kategorie TV

Julia Kriwitz

„Psychoterror Stalking“, gesendet am 26.9.2009 bei Spiegel TV (Vox)

Laudator: Prof. Dr. Reinhard Böttcher

Kategorie Hörfunk

Uwe Jäger

„Zivilcourage. Wenn Helfer zu Opfern werden“, ausgestrahlt am 7.2.2010 auf SR 3 Saarlandwelle

Laudator: Bernd Schröder

Sonderpreis

Phillis Fermer

„Pamela – mein Leben ohne Vater“, ausgestrahlt am 29.8.2010 in der Sendung „Stark! Kinder erzählen Geschichten“ (KIKA)

Laudatorin: Petra Tabeling

Der Jury gehörten an:

Roswitha Müller-Piepenkötter (Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS; Jury-Vorsitz), Petra Tabeling (Dart Center for Journalism & Trauma, freie Journalistin), Karsten Packeiser (Evangelischer Pressedienst epd, Landesdienst Rheinland-Pfalz/Saarland), Hubertus Raubal (WEISSER RING, Außenstellenleiter Ahrweiler), Bernd Schröder (TV- und Hörfunkjournalist SWR), Wolfgang Sielaff (WEISSER RING, Landesvorsitzender Hamburg), Martin Wilhelmi (TV-Moderator).

Preisträger 2009

Kategorie Print

Michael Ohnewald

„Verlorenes Familienglück“, erschienen in der Stuttgarter Zeitung vom 25. Oktober 2008

Laudator: Karl-Günther Barth, Hamburger Abendblatt

Kategorie TV

Tim Horlacher

„Tatort Internet: Angst vorm bösen Mann – wie wir unsere Kinder schützen müssen“, ausgestrahlt in der Sendung „Welt der Wunder Spezial“ auf RTL II am 13. April 2008

Laudator: Bernd Schröder, SWR

Kategorie Hörfunk

Norbert Steiche

„Die Opfer sind die Täter – Der Fall Eschenau“, ausgestrahlt in der Sendung „Nahaufnahme“ auf Bayern 2 am 16. Mai 2008.

Laudatorin: Petra Tabeling, Dart Center for Journalism & Trauma

Sonderpreise

Die Jury entschied sich, zwei Sonderpreise zu vergeben:

Pieke Biermann

zeigt in ihren Kriminalreportagen seit Jahren auch das Schicksal und die Situation von Kriminalitätsopfern in besonderer Art und Weise auf. Für ihre Arbeiten, die regelmäßig im Tagesspiegel erscheinen und im RBB Inforadio ausgestrahlt werden, wird sie mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. 

Laudatorin: Ingrid Weber, WEISSER RING e.V.

Gita Datta und Anne Ruprecht

werden für ihren Beitrag „Winnenden aus Sicht der Opfer“, ausgestrahlt im Medienmagazin „Zapp“ des NDR am 19. April 2009, mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Gewürdigt wird die herausragende Berichterstattung über die Wirkung der Berichterstattung zur Amoktat von Winnenden auf die Opfer und Hinterbliebenen.

Laudatorin: Sigrun Müller-Gerbes, Deutscher Presserat

Der Jury gehörten an:

Prof. Dr. Reinhard Böttcher (Bundesvorsitzender des WEISSEN RINGS; Jury-Vorsitz), Brigitte von Derschau (TV-Moderatorin MDR), Regina Geis (Leiterin der WR-Außenstelle Berlin Nord II), Petra Tabeling (Dart Center, freie Journalistin), Karsten Packeiser (Evangelischer Pressedienst epd, Landesdienst Rheinland-Pfalz/Saarland), Hubertus Raubal (Außenstellenleiter Ahrweiler), Bernd Schröder (TV- und Hörfunkjournalist SWR), Wolfgang Sielaff (WR-Landesvorsitzender Hamburg), Martin Wilhelmi (TV-Moderator) sowie, für die Opferseite, in beratender Funktion: Richard Oetker.

Preisträger 2007

Im Jahr 2007 wurde der Journalistenpreis des WEISSEN RINGS erstmalig ausgelobt.

Kategorie Print/Internet

Die Jury beschloss, im Bereich Print/Internet auf einen 2. Preis zu verzichten und stattdessen zwei erste Preise zu vergeben.

1. Preis: Frank Jansen

„Ich verzeihe ihm jetzt“, erschienen im Tagesspiegel vom 11. Dezember 2006

1. Preis: Andreas Unger

„Drei Schwestern“, erschienen in Chrismon, September 2006

3. Preis: Martin Knobbe

„Herrscher über Leben und Tod“, erschienen im Stern vom 2. Februar 2006

Kategorie TV/Hörfunk

1. Preis: Thomas Berndt, Sonia Mayr, Dietmar Schiffermüller

„Wunderwaffe ohne Wirkung – Wie Ermittler auf DNA-Spuren sitzen bleiben“, ausgestrahlt in der Sendung „Panorama“ vom 26. April 2007 in der ARD

2. Preis: Wolfgang Heim

„Das Ende des familiären Glücks“, ausgestrahlt in der Sendung „SWR1 Leute“ am 6. März 2007 in SWR1 Baden-Württemberg

3. Preis: Michael Watzke

Aktionswoche „Zivilcourage – Wie mutig und hilfsbereit ist Bayern?“ auf Antenne Bayern, 12. bis 17. März 2007

Der Jury gehörten an:

Prof. Dr. Reinhard Böttcher (Bundesvorsitzender des WEISSEN RINGS; Jury-Vorsitz), Reinhard Breidenbach (Rhein-Main-Presse), Regina Geis (Leiterin der WR-Außenstelle Berlin Nord II), Sabine Rückert (DIE ZEIT), Bernd Schröder (TV- und Hörfunkjournalist SWR), Wolfgang Sielaff (WR-Landesvorsitzender Hamburg) sowie, für die Opferseite, in beratender Funktion: Richard Oetker.

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