WEISSER RING e. V.
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Unsere Arbeit

Umfassende Hilfe für Menschen, die von Straftaten betroffen sind: Darum geht es uns. Deshalb unterstützen wir Betroffene ganz praktisch, setzen uns politisch für die Belange der Opfer ein und engagieren uns für die Kriminalprävention.

Inhalte in der Übersicht

    Unsere Struktur

    Kern der Arbeit des WEISSEN RINGS ist die ehrenamtliche Opferhilfe vor Ort. Um sie zu ermöglichen, zu unterstützen und wo nötig zu ergänzen, ist eine umfangreiche Struktur gewachsen.

    Die Struktur des WEISSEN RINGS in der Übersicht

    Geschäftsführender Bundesvorstand

    Roswitha Müller-Piepenkötter

    Bundesvorsitzende, Staatsministerin a. D., Köln

    Dr. Helgard van Hüllen

    Stellvertretende Bundesvorsitzende, Juristin, Gaißach

    Jörg Ziercke

    Stellvertretender Bundesvorsitzender, Präsident des Bundeskriminalamtes a. D., Kiel

    Franz X. Wanninger

    Schatzmeister, Bankdirektor i. R., Bad Nauheim

    Gerhard Müllenbach

    weiteres Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands, Staatssekretär a. D., Großrosseln

    Ansgar Heveling

    weiteres Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands, Mitglied des Bundestages, Berlin

    Weitere Mitglieder des Bundesvorstandes

    Petra Klein

    Kriminalhauptkommissarin a. D., Oldenburg

    Dr. Carina Agel

    Juristin, Wetzlar

    Richard Oetker

    Kaufmann, Bielefeld

    Gisela Thoms

    Juristin, Solingen

    Prof. Dr. Heinz Schöch (em.)

    Strafrecht und Kriminologie, Universität München

    Dr. Wiebke Steffen

    Kriminologin, Heiligenberg (Baden)/München

    Prof. Dr. Reinhard Böttcher

    Ehrenvorsitzender

    Landesvorsitzende, Mitglieder des Bundesvorstandes

    Erwin Hetger

    Baden-Württemberg, Landespolizeipräsident a. D., Stuttgart

    Josef Wittmann

    Bayern-Nord, Polizeidirektor a. D., Weiden in der Oberpfalz

    Franz J. Pabst

    Bayern-Süd, Dipl.-Verwaltungswirt, Augsburg

    Sabine Hartwig

    Berlin, Führungskräftetrainerin, Berlin

    Jürgen Lüth

    Brandenburg, Polizeipräsident a. D., Lübben

    Uwe Old

    Amtierender Landesvorsitzender Bremen, stellv. Abteilungsleiter Verkehrspolizei Bremen

    Hans-Jürgen Kamp

    Hamburg, Jurist i. R., Ahrensburg

    Dr. Patrick Liesching

    Amtierender Landesvorsitzender Hessen, Vizepräsident am Landgericht, Gießen

    Thomas Lenz

    Mecklenburg-Vorpommern, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport, Görslow

    Rainer Bruckert

    Niedersachsen, Leitender Kriminaldirektor a. D., Braunschweig

    Dieter Gawlitta

    NRW/Rheinland, Direktor a. D., Meckenheim

    Jörg Bora

    NRW/Westfalen-Lippe, Bürgermeister a. D., Werdohl

    Karl-Heinz Weber

    Rheinland-Pfalz, Polizeipräsident a. D., Mülheim-Kärlich

    Gerhard Müllenbach

    Saarland, Staatssekretär a. D., Großrosseln

    Geert Mackenroth

    Sachsen, MdL, Staatsminister a. D., Radebeul

    Rüdiger Buhlmann

    Sachsen-Anhalt, Rechtsanwalt, Direktor des Technischen Polizeiamtes des Landes Sachsen-Anhalt a. D., Aschersleben

    Uwe Döring

    Schleswig-Holstein, Justizminister a. D., Neumünster

    Marion Walsmann

    Thüringen, Ministerin a. D., Mitglied des Landtags Thüringen, Erfurt

    Verantwortliche der Bundesgeschäftsstelle

    Bianca Biwer

    Bundesgeschäftsführerin

    Horst Hinger

    Stellvertretender Bundesgeschäftsführer
    Broschüre

    Die Köpfe des WEISSEN RINGS

    Unsere Satzung

    § 1 Name und Sitz

    1. Der Verein führt den Namen WEISSER RING Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V.
    2. Er hat seinen Sitz in Mainz.
    3. Der Verein ist dort in das Vereinsregister eingetragen.

    § 2 Vereinszweck

    Zweck und Ziele des Vereins sind:

    1. Hilfe für Personen, die durch mit Strafe bedrohte Handlungen geschädigt worden sind. Das kann durch direkte Zuwendungen oder Hilfsmaßnahmen für bedürftige Kriminalitätsopfer geschehen, aber auch durch öffentliches Eintreten für die Belange der Geschädigten - sowohl im Einzelfall als auch im Allgemeinen.
    2. Kriminalitätsvorbeugung. Dazu gehören insbesondere:
      a) die Erforschung und Erprobung geeigneter Methoden und Praktiken für vorbeugende Maßnahmen,
      b) die Aufklärung und Beratung der Bevölkerung über die Gefahren, die ihr von der Kriminalität drohen und über die Möglichkeiten, ihnen zu begegnen, unter Einschluss der Verbesserung der technischen Sicherheitseinrichtungen,
      c) Unterstützung und Betreuung von Personen, die in der Gefahr sind, Straftaten zu begehen (Verbrechensprophylaxe durch Sozialisation oder Resozialisierung),
      d) allgemeine Werbung für soziales Verhalten.
    3. Unterstützung von Projekten der Schadenswiedergutmachung und des Täter-Opfer-Ausgleichs. Dazu gehören insbesondere:
      a) die Beratung und Betreuung der Opfer im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleichs,
      b) im Einzelfall die Beteiligung an Ausgleichsverhandlungen,
      c) die Verwaltung und Betreuung von Opferfonds aus zweckgebundenen Drittmitteln.
    4. Mitarbeit in Gremien außerhalb des Vereins zur Förderung und Erfüllung der Vereinsziele.

    § 3 Gemeinnützigkeit

    1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.
    2. Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung oder Aufhebung weder die eingezahlten Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige Vergütung begünstigt werden. Die Tätigkeit in den Vereinsorganen erfolgt ausschließlich ehrenamtlich, ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist nur in den Grenzen der Abgabenordnung zulässig.
    3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an eine andere geeignete steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Kriminalprävention oder die Unterstützung von Kriminalitätsopfern, die im Sinne von § 53 AO bedürftig sind.
    4. Jede Änderung der Satzung ist dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen.

    § 4 Finanzierung

    1. Der Verein finanziert seine Arbeit aus Mitgliederbeiträgen, Spenden, Zuwendungen von Todes wegen, von den Behörden zugunsten des WEISSEN RINGS verhängten Geldbußen sowie sonstigen Finanzmitteln, die zur Erfüllung der Satzungsaufgaben zur Verfügung gestellt werden.
    2. Mitglieder haben einen Jahresbeitrag zu entrichten, dessen Mindesthöhe und Fälligkeit von der Bundesdelegiertenversammlung festgelegt werden. Die Beiträge sind zu Beginn eines Jahres fällig. Sie können in vorher festgelegten Raten gezahlt werden. Näheres regelt die von der Bundesdelegiertenversammlung zu beschließende Beitragsordnung. Mitgliedern, die in Not geraten sind, können die Beiträge gestundet oder für die Zeit der Notlage teilweise oder ganz auf schriftlich begründeten Vorschlag des Landesvorsitzenden durch den Geschäftsführenden Bundesvorstand erlassen werden.

    § 5 Mitglieder

    1. Mitglieder des Vereins können sein:
      a) natürliche Personen,
      b) juristische Personen.
    2. Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Geschäftsführende Bundesvorstand und teilt seine Entscheidung dem Antragsteller mit. Eine Ablehnung bedarf keiner Begründung.
    3. Der Bundesvorstand kann natürlichen und juristischen Personen, die sich beispielhaft und richtungsweisend um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben, die Ehrenmitgliedschaft verleihen.
    4. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Streichung von der Mitgliederliste, Ausschluss oder Tod. Der Austritt ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich; er muss spätestens einen Monat vorher schriftlich erklärt werden. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Geschäftsführenden Bundesvorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages länger als ein Jahr im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des 2. Mahnschreibens drei Monate verstrichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
    5. Über den Ausschluss beschließt nach Anhörung des betroffenen Mitgliedes der Geschäftsführende Bundesvorstand. Gegen diese Entscheidung ist die Beschwerde beim Bundesvorstand zulässig. Der Beschluss des Bundesvorstandes ist unanfechtbar

    § 6 Organe

    Organe des Vereins sind:
    a) die Bundesdelegiertenversammlung,
    b) der Bundesvorstand,
    c) der Geschäftsführende Bundesvorstand.

    § 7 Bundesdelegiertenversammlung

    1. Oberstes Organ des Vereins ist die Bundesdelegiertenversammlung. Sie besteht aus 200 gewählten Bundesdelegierten, im Verhinderungsfall den gewählten Bundesersatzdelegierten, und den Mitgliedern des Bundesvorstandes. Jedes Mitglied der Bundesdelegiertenversammlung verfügt über eine Stimme.
    2. Die Bundesdelegiertenversammlung findet alle zwei Jahre statt. Jedes Vereinsmitglied kann daran teilnehmen. Sie ist durch den Geschäftsführenden Bundesvorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und spätestens acht Wochen, bei besonderer Eilbedürftigkeit drei Wochen vor dem Versammlungstag einzuberufen. Über die besondere Eilbedürftigkeit entscheidet der Bundesvorstand. Maßgeblich für die Einladungsfrist ist das Datum des Poststempels oder der Posteinlieferungsliste. Eine außerordentliche Bundesdelegiertenversammlung ist einzuberufen, wenn mindestens 1/3 der Bundesdelegierten dieses beim Geschäftsführenden Bundesvorstand beantragt. Geleitet wird die Bundesdelegiertenversammlung von einem Versammlungsleiter, einem Beisitzer und einem Schriftführer, die vom Bundesvorstand vorgeschlagen und von der Bundesdelegiertenversammlung gewählt werden.
    3. Zu den Aufgaben der Bundesdelegiertenversammlung gehören:
      a) Abgrenzung der Landesverbände,
      b) Entgegennahme des Tätigkeits- und Rechenschaftsberichts und Entlastung des Bundesvorstandes und des Geschäftsführenden Bundesvorstandes,
      c) vor Ablauf der jeweiligen Wahlperiode die Neuwahl der Mitglieder des Bundesvorstandes nach § 9 Abs. 1 Buchstaben a und b,
      d) Bestätigung der kommissarisch eingesetzten Mitglieder des Bundesvorstandes für die restliche Wahlperiode,
      e) Wahl von mindestens zwei Rechnungsprüfern, die das Finanzgebaren des Vereins prüfen; sie berichten der Bundesdelegiertenversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfung; die Rechnungsprüfer dürfen nicht Mitglieder des Bundesvorstandes sein; ihre Amtszeit beträgt vier Jahre; Wiederwahl ist zulässig,
      f) Wahl von Ehrenvorsitzenden auf Vorschlag des Bundesvorstandes,
      g) Beschlussfassung über die Beitragsordnung.
    4. Die Bundesdelegiertenversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/3 ihrer satzungsmäßigen Mitglieder anwesend ist. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Über die Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.
    5. Die Amtszeit der in den Landesverbänden gewählten Bundesdelegierten beträgt zwei Jahre. Die Anzahl der auf die einzelnen Landesverbände entfallenden Bundesdelegierten wird entsprechend der Zahl ihrer Mitglieder festgelegt. Maßgebend für die Aufschlüsselung der auf die Landesverbände entfallenden Bundesdelegierten ist die zentrale Mitgliederkartei der Bundesgeschäftsstelle mit Stand vom 31.12. des der Bundesdelegiertenwahl vorangehenden Kalenderjahres. Jeder Landesverband erhält mindestens drei Bundesdelegierte. Wahlberechtigt ist jedes Mitglied in seinem Landesverband. Hauptamtliche Mitarbeiter des Vereins haben kein passives Wahlrecht. Näheres bestimmt die Versammlungs- und Wahlordnung.
    6. Anträge sind spätestens vier Wochen, soweit sie sich auf Satzungsänderungen beziehen bis spätestens 12 Wochen vor der Bundesdelegiertenversammlung beim Geschäftsführenden Bundesvorstand schriftlich einzureichen. Verspätete Anträge können in die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn mindestens 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten der Dringlichkeit zustimmen und die Anträge keine Satzungsänderung betreffen.

    § 8 Landesverbände und Außenstellen

    1. Der WEISSE RING gliedert sich in Landesverbände. In den Landesverbänden werden Außenstellen eingerichtet. Die Landesverbände besitzen keine eigene Rechtspersönlichkeit.
    2. In den Landesverbänden finden alle zwei Jahre vor der ordentlichen Bundesdelegiertenversammlung Landesversammlungen (Landesmitgliederversammlung oder Landesdelegiertenversammlung) statt. Der Landesvorsitzende kann eine außerordentliche Landesversammlung einberufen; auf Beschluss des Geschäftsführenden Bundesvorstandes ist eine solche einzuberufen. Näheres regelt die Versammlungs- und Wahlordnung.
    3. Aufgabe der Landesversammlung ist u. a.:
      a) Wahl des Landesvorsitzenden und des stellvertretenden Landesvorsitzenden und ggf. Wahl eines weiteren stellvertretenden Landesvorsitzenden,
      b) Entgegennahme des Arbeitsberichtes des Landesvorsitzenden bzw. des jeweiligen stellvertretenden Landesvorsitzenden,
      c) Entlastung des Landesvorsitzenden und/oder des jeweiligen stellvertretenden Landesvorsitzenden,
      d) Wahl der Bundesdelegierten und Bundesersatzdelegierten.
    4. Aufgabe des Landesvorsitzenden bzw. des stellvertretenden Landesvorsitzenden ist u. a.:
      a) Leitung der Landesverbände innerhalb der Vereinsrichtlinien,
      b) Vertretung der Interessen des Landesverbandes in den Vereinsorganen,
      c) Ernennung und Abberufung der Außenstellenleiter, deren Vertreter und der ehrenamtlichen Mitarbeiter,
      d) Festlegung der Grenzen der Außenstellen,
      e) bei Bedarf Ernennung von Schüler- und Jugendbeauftragten.
    5. Die Amtszeit der Landesvorsitzenden und der stellvertretenden Landesvorsitzenden beträgt vier Jahre. Die jeweilige Amtszeit endet, vorbehaltlich einer Amtsniederlegung, einer Abberufung oder des Wegfalls des Wahlrechts, spätestens mit der Neuwahl eines Landesvorsitzenden bzw. der Neuwahl von stellvertretenden Landesvorsitzenden. Bei Neuwahl auf einer außerordentlichen Landesversammlung endet die Amtszeit des neu Gewählten mit Ablauf der Amtszeit des bisher Gewählten. Ist der stellvertretende Landesvorsitzende an der Wahrnehmung seiner Aufgaben dauerhaft verhindert und ist ein weiterer stellvertretender Landesvorsitzender nicht bereits gewählt, kann der Landesvorsitzende einen kommissarischen stellvertretenden Landesvorsitzenden längstens bis zur nächsten Wahl von stellvertretenden Landesvorsitzenden bestellen. Dieser nimmt alle Rechte und Pflichten des stellvertretenden Landesvorsitzenden wahr.
    6. Der Landesvorsitzende und der stellvertretende Landesvorsitzende können bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Vereinsinteressen oder die Erfordernisse einer vertrauensvollen Zusammenarbeit abberufen werden. Darüber beschließt nach Anhörung des Betroffenen auf Antrag des Geschäftsführenden Bundesvorstandes der Bundesvorstand. Für eine Abberufung ist eine 2/3-Mehrheit der Mitglieder des Bundesvorstandes erforderlich. Die Entscheidung des Bundesvorstandes ist unanfechtbar. Wer abberufen wurde, kann nicht erneut zum Landesvorsitzenden oder stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt werden.

    § 9 Bundesvorstand

    1. Der Bundesvorstand besteht aus:
      a) den Mitgliedern des Geschäftsführenden Bundesvorstandes,
      b) bis zu sieben weiteren Mitgliedern des Bundesvorstandes, davon mindestens zwei Außenstellenleiter,
      c) den in den Landesverbänden gewählten Landesvorsitzenden – im Fall der Verhinderung einem jeweiligen stellvertretenden Landesvorsitzenden,
      d) den Ehrenvorsitzenden.
    2. Aufgaben des Bundesvorstandes sind:
      a) Festlegung der Grundsätze und Richtlinien für die Arbeit und Leitung des Vereins sowie die Festlegung von Arbeitsschwerpunkten,
      b) Wahl des Bundesgeschäftsführers,
      c) Entscheidungen nach § 5 Abs. 5,
      d) Entscheidungen über die Abberufung von Landesvorsitzenden und stellvertretenden Landesvorsitzenden,
      e) Bestellung des Abschlussprüfers.
    3. Der Bundesvorstand fasst seine Beschlüsse, soweit die Satzung oder die Versammlungs- und Wahlordnung nichts anderes bestimmen, mit Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder. Jedes Mitglied des Bundesvorstandes hat nur eine Stimme. Die Ehrenvorsitzenden haben kein Stimmrecht. Der Bundesvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Bundesvorsitzenden. Bei dringenden Entscheidungen kann der Bundesvorsitzende den Bundesvorstand um schriftliche Stimmabgabe bitten. Das Verfahren regelt die Geschäftsordnung.
    4. Die Amtszeit von Mitgliedern des Bundesvorstandes nach Absatz 1 Buchstabe b beträgt vier Jahre. Der Bundesvorstand kann bei Ausscheiden eines solchen Mitgliedes bis zur darauf folgenden ordentlichen Bundesdelegiertenversammlung ein Ersatzmitglied kommissarisch einsetzen.

    § 10 Geschäftsführender Bundesvorstand

    1. Der Geschäftsführende Bundesvorstand besteht aus:
      a) dem Bundesvorsitzenden,
      b) zwei stellvertretenden Bundesvorsitzenden,
      c) dem Schatzmeister,
      d) bis zu zwei weiteren Mitgliedern des Geschäftsführenden Bundesvorstandes.
      Unter den weiteren Mitgliedern des Geschäftsführenden Bundesvorstandes soll ein vom Bundesvorstand vorgeschlagener Landesvorsitzender sein.
    2. Der Geschäftsführende Bundesvorstand ist gesetzlicher Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB. Jeweils zwei Mitglieder des Geschäftsführenden Bundesvorstandes sind zur Vertretung des Vereins befugt. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Bundesvorsitzende zusammen mit einem weiteren Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes, bei Verhinderung des Bundesvorsitzenden der Schatzmeister mit einem weiteren Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes den Verein vertreten soll.
    3. Der Geschäftsführende Bundesvorstand leitet die Arbeit des Vereins, soweit sie nicht nach der Satzung in die Zuständigkeit anderer Vereinsorgane fällt. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind.
    4. Die Amtszeit des Geschäftsführenden Bundesvorstandes beträgt grundsätzlich vier Jahre – er bleibt so lange im Amt, bis Nachfolger ordnungsgemäß gewählt worden sind. Die Amtszeit des Mitglieds nach Absatz 1 Satz 2 endet mit dessen Amtszeit als Landesvorsitzender. Der Bundesvorstand kann in diesem Fall einen Landesvorsitzenden kommissarisch für den Rest der Amtszeit in den Geschäftsführenden Bundesvorstand wählen.

    § 11 Fachbeiräte

    Der Bundesvorstand kann für die Dauer seiner Amtszeit zu seiner Beratung und Unterstützung Fachbeiräte berufen.

    § 12 Bundesgeschäftsführung

    1. Zur Durchführung der Aufgaben des Vereins nach den Vorgaben der Vereinsorgane (§ 6) besteht am Sitz des Vereins eine Bundesgeschäftsstelle, die von einem Bundesgeschäftsführer geleitet wird.
    2. Der Bundesgeschäftsführer nimmt an den Versammlungen sämtlicher Organe mit beratender Stimme teil.

    § 13 Gemeinsame Bestimmungen für alle Organe

    1. Alle Organe können sich eine Geschäftsordnung geben.
    2. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
    3. Offizielles Mitteilungsblatt des Vereins ist die Mitgliederzeitschrift.

    § 14 Auflösung des Vereins

    Über die Auflösung des Vereins kann nur eine Bundesdelegiertenversammlung entscheiden, die zu diesem Zwecke einzuberufen ist. Die Auflösung kann nur mit 4/5 der nach der Satzung Stimmberechtigten beschlossen werden.

    § 15 Schlussbestimmung

    Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde auf eine geschlechtsbezogene Unterscheidung verzichtet. Gemeint ist stets die weibliche und männliche Form.
    Diese Satzung wurde zuletzt in der Bundesdelegiertenversammlung am 11.10.2014 geändert.

    II. Beitragsordnung

    1. Mitglieder zahlen einen monatlichen Mindestbeitrag von € 2,50.
    2. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
    3. Für Schüler/innen, Studierende und Auszubildende sowie für Personen, die einen Jugendfreiwilligendienst  oder den Bundesfreiwilligendienst ableisten, ermäßigt sich der Mindestbeitrag um 50 %.
    4. Der Mindestbeitrag für Ehepaare beträgt monatlich € 3,75.
    5. Mitgliedern, die in Not geraten sind, können die Beiträge gestundet oder für die Zeit der Notlage teilweise oder ganz durch den Geschäftsführenden Bundesvorstand erlassen werden.

    Stand 20.10.2012

    Satzung des WEISSEN RINGS zum Download

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